Produkte

Effektive Kälteanwendung –
durch kontrollierte Kühlung.

Langzeitkühlung für verschiedene Einsatzbereiche

Gelenke

Eine angenehme Kälte, die das Gelenk mit zunehmender Anwendungsdauer auch in tieferen Gewebeschichten kühlen kann.

Chemotherapie

Kältetherapie, um gezielt Begleiterscheinungen der Chemotherapie, wie Nervenschädigungen und Haarausfall, zu verhindern.

In Entwicklung

Unsere Produkte

Basierend auf der aktiven Kälte-Geltechnologie streben wir die Medizinzertifizierung für unsere Produkte an, damit diese in Zukunft auch für einen medizinischen Anwendungszweck geeignet sind. Unser erstes Kühlprodukt ist die Gelenkmanschette und bereits jetzt als Gesundheitsprodukt über unseren Shop erhältlich.

Produkte

Die Langzeitkühlung kann ab sofort in unserem Shop gemietet werden. Aktuell bieten wir eine universelle Manschette an, die sich für die Anwendung am Knie, Ellenbogen und Sprunggelenk eignet. Gleichzeitig arbeiten wir bereits an weiteren Bezügen für die Manschette, sodass sie künftig auch an der Schulter und am Hüftgelenk eingesetzt werden kann. Unser Ziel ist es, das System künftig auch für Schulter und Hüfte anzubieten.

Gelenk-Kühlung

Die Gelenk-Manschette kann über mehrere Stunden hinweg eine konstante Kühlung bereitstellen. Die Idee dahinter ist, auf eine kontinuierliche Kühlung statt auf eine Schockkühlung zu setzen, wie sie bei der Verwendung von Kühlpacks gegeben ist. Diese bieten bei akuten Verletzungen einen Mehrwert, können jedoch bei einer direkten und zu langen Anwendungsdauer zu lokalen Kälteschäden führen.

Unsere Langzeitkühlung ermöglicht eine effektive Kühlung über mehrere Stunden und führt damit zu einer zunehmenden Abkühlung des Gewebes.

Produkte

Die aktuelle S3-Leitlinie „Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen“ empfiehlt präventiv die Kryo- (Kälte-) und Kompressionstherapie zum Schutz der Nerven an Händen und Füßen. Zudem kann der Stoffwechsel der Haarwurzeln durch Kühlung verlangsamt werden.

Unsere Kopfhaube setzt genau dort an und kühlt die Kopfhaut gezielt herunter, um die Haarwurzeln zu schützen und das Risiko einer Alopezie (Haarausfall) zu reduzieren, während die Handschuhe und Füßlinge gezielt Handflächen, Fingerspitzen sowie Füße und Zehen kühlen.

Durch die vorübergehende Verengung der Blutgefäße kann weniger Wirkstoff in diese Bereiche gelangen, wodurch chemotherapiebedingte Nervenschädigungen an Händen und Füßen reduziert werden können.

Unter Polyneuropathie versteht man eine Erkrankung, die durch eine Schädigung oder Funktionsstörung mehrerer peripherer Nerven im Körper gekennzeichnet ist. Unter anderem kann PNP bei der Behandlung mit Chemotherapeutika hervorgerufen werden. Speziell bei der Behandlung mit Taxanen, Platin-Derivaten oder Vinca-Alcaloiden kann sich eine Polyneuropathie bilden. Die typischen Symptome sind häufig Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Stechen, Brennen, Empfindlichkeit gegenüber Berührungen, Schwierigkeiten bei der Feinmotorik und Taubheitsgefühle, die sich in den Extremitäten bemerkbar machen und meist ihren Ursprung in den Zehen und Fingern haben.

Was ist Polyneuropathie (PNP)​

Studien haben ergeben, dass Präventivmaßnahmen wie Kühlung und Kompression, während der chemotherapeutischen Behandlung, PNP verhindern kann.

Wichtig ist hierbei, dass sich die Chemotherapeutika während der gesamten Behandlung an den Händen und Füßen nicht ausbreiten können.

Kälte und Kompression verringern lokal die Durchblutung und reduzieren so die Verteilung von Chemotherapeutika in Händen und Füßen.

In Entwicklung

Chemotherapie-induzierte Polyneuropathie (CIPN)

Weltweit treten jährlich über 20 Millionen neue Krebsfälle auf, davon mehr als 500.000 in Deutschland – mit einer weiterhin steigenden Tendenz. Häufige Krebsarten wie Darm-, Brust- und Lungenkrebs werden oft mit aggressiven Chemotherapeutika behandelt, die den Körper erheblich belasten. Aufgrund fehlender präventiver Maßnahmen kommt es nach der Behandlung häufig zu unerwünschten Nebenwirkungen, darunter die Chemotherapie-induzierte Polyneuropathie (CIPN) und Alopezie (Haarausfall).